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Santisimo Redentor; Ein Ausweg aus der Prostitution

 

In Guatemala sehen sich viele Frauen zur Prostitution gezwungen, da sie durch ihre zum Großteil schlechte Ausbildung, hauptsächlich Jobs unter dem Mindesteinkommen von 63.7 Quetzales täglich, was ungefähr 6.33 Euro entspricht, ausüben müssen. Da indigene Frauen im Durchschnitt eine noch schlechtere oder gar keine Ausbildung vorzuweisen haben sind sie besonders gefährdet in die Prostitution abzurutschen. Auch gefährdet sind alleinstehende Frauen und alleinerziehende Mütter.

Die Prostituierten sehen sich in ihrem Berufsalltag mit vielen Problemen konfrontiert wie zum Beispiel Verschmutzung durch Müll das Fehlen von öffentlichen Toiletten und der Verschmutzung die dadurch entsteht sowie aber auch Gewalt oder Drogenhandel und nicht zuletzt die Unsicherheit welche mit ihrem Beruf verbunden ist.

In der Regierung ist die Problematik der Prostitution wohl bekannt wird jedoch akzeptiert und vertuscht.

Der Schwesternorden „Hermanas Oblatas Santisimo Redentor„ hat sich nun der Problematik angenommen und versucht mit verschiedenen Workshops die Frauen aus der Prostitution herauszubekommen und ihnen eine neue Berufswelt zu eröffnen.

In diesen Workshops wird den Frauen das Sticken beigebracht mit dem Gedanken, dass die Mehrheit der Frauen später zusammen oder auch alleine ein Geschäft eröffnen können und damit genug erwirtschaften um nicht wieder in die Prostitution abzurutschen.

Durch diese Aktivitäten sind sie 2000 Stunden in einer angenehmen Atmosphäre und nicht der sexuellen Ausbeutung ausgesetzt.

Durch diese Workshops werden sie aber auch Selbstständigkeit lernen sowie ihre Selbstachtung wiedererlangen.

Durch dieses Projekt soll jedoch auch auf die vorherrschende Problematik der Prostitution aufmerksam zu machen und somit auch gefährdeten Menschen

 

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