DE/EN
 

SOLIDARITÄT MIT LATEINAMERIKA STEIERMARK

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Aktuelles

Humberto Ak'Abals Geistertanz

E-Mail Drucken PDF

Am 5. November 2014 um 20:00 Uhr findet im Kulturzentrum bei den Minoriten - ImCubus eine Lesung des guatemaltekischen Poeten Humberto Ak'Abal statt. Seine Gedichte sind plastisch und bis an die Schmerzgrenze lakonisch, schlagen oft überraschende Kapriolen und erzählen poetisch verdichtet vom Leben im Dorf, den Menschen darin, ihrer Not, ihren Ängsten und Freuden, auch von Tieren, Naturereignissen, Alltagserfahrungen und Geistern, die im Kosmos der Maya gegenwärtig sind. Die Lesung des prämierten Autors wird von Erich Hackl übersetzt.

 

Veranstaltungsort:

Kulturzentrum bei den Minoriten - ImCubus

Mariahilferplatz 3 /I, 8020 Graz

Tel: +43 (0) 316 711133
Fax: +43 (0) 316 804 118 750
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
Quelle und weitere Informationen:
 
 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 31. Oktober 2014 um 12:21 Uhr
 

Berichte 2013

E-Mail Drucken PDF

Gemäß den Richtlinien für das Spendengütesiegel veröffentlichen wir den aktuellen Tätigkeitsbericht sowie den Finanzbericht für das Jahr 2013. Die nächste Jahreshauptversammlung findet im 2-Jahres-Rhythmus 2015 statt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 18:59 Uhr
 
E-Mail Drucken PDF

Ausbildung als Ausweg aus der Armut

Ein Projekt welches wir seit Anfang 2014 unterstützen, ist das Projekt Cajola, zur Einrichtung und zum Betrieb eines Ausbildungszentrums in der Gemeinde Cajola. Da in dieser Gemeinde 81,6% der Bevölkerung als arm, und 25,4 % der Bevölkerung als extrem arm gelten und es durch fehlende Ressourcen nicht möglich ist eine formale Ausbildung zu machen, ist hier ein Ausbildungszentrum besonders wichtig, da es einen möglichen Ausweg aus der Armut für die Bewohner der Gemeinde darstellt. Durch die Zusammenarbeit mit INTECAP, einem renommierten Ausbildungsinstitut, welches die Ausbildner zur Verfügung stellen, erhalten die Projektteilnehmer eine Ausbildung auf höchstem Niveau sowie, nach Beendigung, eine Zertifizierung, welche in Guatemala sehr angesehen ist.

Das Ausbildungszentrum bietet Näh-, Back- und Kochkurse sowie Automechanikerkurse, Computerkurse und Elektrikerkurse an. In den Näh-, Back- und Kochkursen bekommen die Teilnehmer eine Grundausbildung und können sich dann in verschiedene Bereiche spezialisieren. Zum Schluss bekommen die Teilnehmer  noch eine weitere Ausbildung in Bezug auf Berufsausübung beziehungsweise Unternehmensgründung. Bei den Automechanikerkursen und den Elektrikerkursen gibt es zuerst einen theoretischen Teil bevor den Teilnehmern die Praxis näher gebracht wird. In den Computerkursen wird den Teilnehmern der Umgang mit dem Internet, Outlook und generell der Umgang mit dem Computer näher gebracht.

Die Kursteilnehmer werden nach Beendigung der Kurse soweit sein, dass sie ihren Beruf eigenständig ausüben können um selbstständig für ihr Einkommen sorgen zu können.

Das Interesse der Bevölkerung war in der jetzigen Projektphase so groß, dass schon 545 Personen in 10 verschiedenen Kursen ausgebildet werden konnten.

 

Kochkurs

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 02. Mai 2014 um 14:28 Uhr
 

Hauptversammlung 2013

E-Mail Drucken PDF

Die diesjährige Hauptversammlung fand am 18. März 2013 um 18:30h  im Schloss St. Martin statt. Die Finanz- und Rechenschaftsberichte wurden angenommen und der Vorstand von der Vollversammlung einstimmig entlastet. Der Vorstand dankt den Rechnungsprüfern Mag. Franz Koller und Dr. Axel Reckenzaun und der Finanzreferentin Eva Uhl für ihre gewissenhafte Arbeit!

Den aktuellen Einnahmen-Ausgaben-Bericht und das Protokoll der Hauptversammlung 2013 können Sie hier herunterladen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. Juli 2013 um 20:12 Uhr
 

Rios Montt vor Gericht

E-Mail Drucken PDF

Heute hat das Gericht entschieden, am kommenden Mittwoch dem ehemaligen Diktator Efraín Ríos Montt und den seinen damaligen Geheimdienstchef José Mauricio Sánchez ein Gerichtsverfahren wegen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzuleiten. Ríos Montt wird fuer 17 veruebte Massaker gegen die Ixil-Bevoelkerung und den Tod von 1771 Ixiles verantwortlich gemacht. Auch die Gemeinde Quisis, wo mit Hilfe von SOL-Finanzierung eine Gesundheitsstation gebaut wurde (die wir mit Hermann zu Fuss besuchten) wurde damals ausgeloescht.

Das ist ein historischer Moment: Ueberlebende der Massaker haben ueber 20 Jahre dafuer gekaempft.
Und es ist das erste Mal, dass ein Militaer im eigenen Land vor der nationalen Justiz ein Verfahren wegen Voelkermord bekommt. Bisher gab es dies nur vor internationalen Gerichtshoefen, wie Ex-Yugoslawien oder Ruanda, um Beispiele zu nennen.

Es ist egal, wie das Verfahren ausgehen wird: der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen. Im Land des Unmoeglichen, ist so was moeglich.

http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-21238765

Aus einem Brief von Sonja Perkic vom 29.1.2013.

 


Seite 2 von 5