DE/EN
 

SOLIDARITÄT MIT LATEINAMERIKA STEIERMARK

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Aktuelles

25 Jahre SoL

E-Mail Drucken PDF
2010 hat die SoL 25 Jahre gefeiert – Wir haben den 25. Geburtstag zum Anlass genommen, uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freunden und Interessierten darüber zu freuen und dieses Jubiläum zu feiern. Am 1. Dezember 2010 haben wir im Afro-Asiatischen Institut zu einer kleinen Feier eingeladen mit Rückblicken auf die letzten 25 Jahre & Einblicken in unsere Projektarbeit. Gleichzeitig startete an diesem Abend die Bilderverkaufsausstellung von dem lateinamerikanischen Künstler Nicolaz de Paz, dessen Bilder mit ihren Impressionen aus dem Leben in Lateinamerika den Abend umrahmten.

Wir danken allen interessierten Gästen, sowie den langjährigen Freunden der SoL für Ihr/Euer Kommen, die Gespräche und Diskussionen. Michael Schaller hat uns gekonnt durch den Abend geführt, Kathi Kollaritsch und Hermann Schaller gaben Einblicke in einige zentrale Projekte der SoL sowie unsere Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung. Umrahmt wurde diese Präsentation mit Fotos aus den zahlreichen Projektreisen der letzten Jahre.
Schließlich führte uns Markus Jaroschka mit feinfühlig erarbeiteten Impulsen ein in die Bedeutung der Bilder von Nicolaz de Paz. Bei guatemaltekischer Kost und Getränken konnten wir den Abend im gemütlichen Zusammensein ausklingen lassen.

Rückblicke

Auch wenn immer wieder vom berühmten Tropfen auf den heißen Stein gesprochen wird, so sind doch in den letzten 25 Jahren engagierter Arbeit der SoL zahlreiche Tropfen zusammen gekommen, die einiges bewirken konnten. Wir haben in diesen Jahren insgesamt 10 Projektreisen in den verschiedensten Zusammensetzungen durchgeführt. Die Begegnung mit den Menschen hat uns alle immer sehr berührt und motiviert. Wir konnten dabei sehr gute Partnerstrukturen aufbauen, unser zentraler Grundstein für eine nachhaltige Projektarbeit.
50 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 1.000.000 Euro konnten realisiert werden. In vielen Projekten in Lateinamerika konnten wir eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort und vor allem der Zukunftschancen unserer Projektpartner erreichen.

Einblicke

Ein weiteres aktuelles Projekt ist Rayos del Sol und El Paraiso. Dabei handelt es sich um Errichtungen von Volksschulen, deren Bau wir unterstützen. In Rayos de SoL wurde die Schule Anfang 2010 fertig gestellt, in El Paraiso wird die Schule in diesen Monaten gebaut.
Zentraler Bestandteil der Projektarbeit ist auch die Zusammenarbeit mit der Landarbeiterorganisation CODECA. Dort wird zur Zeit ein landwirtschaftliches Projekt unterstützt, der Anbau von Loroco in einem von starker Armut betroffenen Dorf von Landarbeitern.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Januar 2011 um 12:23 Uhr
 

Spendenabsetzbarkeit & Spendengütesiegel

E-Mail Drucken PDF

Wir freuen uns und sind auch stolz darauf, unseren Mitgliedern und Spendern einerseits seit dem 4.8.2009 die Gelegenheit der Spendenabsetzbarkeit zu ermöglichen und Ihnen andererseits durch die mehrfachen Prüfungen, die diese Möglichkeiten voraussetzen, die Sicherheit zu geben, dass Ihre Spende auch dort ankommt wofür sie gedacht ist.

Genaueres dazu finden Sie unter dem Menüpunkt "Aktiv werden".

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. April 2010 um 18:41 Uhr
 

Überschwemmungen in Guatemala

E-Mail Drucken PDF

Die SoL Steiermark hat von der CODECA, einer langjährigen Partnerorganisation in Guatemala, ein erschütterndes Schreiben erhalten, das die Hochwassersituation und die gegenwärtigen Ernteverluste schildert und mit Fotos und Zeitungsausschnitten dokumentiert.

In einigen Regionen hat es alleine im August mehr geregnet als in Graz in einem durchschnittlichen Jahr. Getroffen hat es insbesondere das Hochland und den Südwesten des Landes. Begleitend zu den Ernteausfällen wird das noch lange stehende Wasser ideale Brutbedingungen für Insekten bieten, weswegen auch mit einem Ansteigen von Malaria- und Denguefällen gerechnet werden muss. Schon jetzt sind nahezu 2.000 Dengue-Erkrankungen offiziell registriert, wovon bereits 25 tödlich endeten. Durch Erdrutsche wurden zahlreiche Häuser weggerissen, Dörfer von jeglichem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten. Das Gesundheitsministerium hat bereits gut auf die Bekämpfung der Insektenplage reagiert, die Leistungsfähigkeit reicht aber nicht aus, um flächendeckend zu helfen. Den gesamten Bericht (auf Spanisch) können Sie hier herunterladen.

CODECA bedankt sich offiziell für die großzügige Hilfe durch NGOs wie SoL, Dreikönigsaktion u. a. und bittet um Aufrechterhaltung der Unterstützung,

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 16. September 2010 um 09:36 Uhr
 

Vulkanausbruch und Tropensturm in Guatemala

E-Mail Drucken PDF

Wir haben von Sonja Perkic, einer jahrelangen Mitarbeiterin und Projektbetreuerin der SoL, die seit 10 Jahren in Guatemala lebt, einen Bericht aus erster Hand bekommen, den wir Ihnen/Euch hier wiedergeben:

(Anm.: Ausschnitte aus Berichten vom 01. und 02. Juni 2010):

Heute (Anm. 01. Juni 2010) melde ich mich mit einer “Zwischenbilanz” aus Guatemala, wo wir gerade sehr schwierige Tage erleben. Vergangenen Donnerstag (Anm. 27. Mai 2010) gab es einen heftigen Vulkanausbruch des Vulkans „Pacaya“, 70 km südlich der Hauptstadt Guatemala. Hunderte Familien konnten evakuiert werden, jedoch sind mehrere Duzend von Häusern und die Felder der Kleinbauern zerstört. An diesem Tag bebte es ununterbrochen, und der Regen verteilte den Vulkansand im halben Land, vor allem ging er aber über die Hauptstadt nieder, die Freitag morgen im absoluten Chaos erwachte und die Stadt lahm legte. Die Lava wurde bis zu einen Kilometer in die Höhe geschnellt. Der Druck wurde so hoch, dass zwei zusätzliche Krater entstanden, der Lavafluss ist 8 km lang und 1 km breit, ungefähr.

Das alleine hätte schon gereicht, jedoch….hat der Tropensturm „Agatha“ ab Freitag Nacht Guatemala heimgesucht, das tropische Tief hat sich über Guatemala am Samstag zu einem Tropensturm verwandelt (Vorstufe zum Hurrikan) und Guatemala schlimmer zugerichtet, als vor ein paar Jahren die Hurrikane Stan (2005) und Mitch (1998): Das ganze Küstengebiet ist überflutet, sämtliche Flüsse sind aus den Ufern getreten, im Hochland sind hunderte von Muren abgegangen und haben Straßen, Felder und Dörfer verschüttet. Man spricht von über 75.000 direkt betroffenen Menschen. Unzählige Brücken und Straßen sind weggeschwemmt, unzählige Dörfer und Siedlungen abgeschnitten. Der Vulkansand hat einige wichtige Stromaggregate lahmgelegt, also gibt es unregelmäßige bis gar keine Stromversorgung.

Bis Sonntag früh hat es ununterbrochen geregnet; viele, viele Häuser sind durch abgegangene Muren verschüttet worden, mit ihnen ganze Familien. In meiner Nachbarschaft hat sich die Erde aufgetan und ein ganzes Familienhaus in ein 50 m tiefes Loch verschluckt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Juni 2010 um 06:05 Uhr Weiterlesen...
 

SOL Ausstellung „Reise nach Mittelamerika“ – eine Erfolgsgeschichte

E-Mail Drucken PDF

In einem sehr stimmungsvollen Rahmen (siehe Foto) wurde am Sonntag 9.5.2010 im Naturparkzentrum Grottenhof bei Leibnitz die SOL Ausstellung „Reise nach Mittelamerika“ eröffnet. Musik aus Guatemala war ebenso zu hören, wie es auch ein typisch lateinamerikanisches Gericht, Gallo Pinto zu verkosten gab.

Die Ausstellung selbst, die in einer vielfältigen und sehr anschaulichen Weise Einblick in das Leben und die Probleme der Menschen in den zentralamerikanischen Ländern vermittelt, wurde inzwischen eine Erfolgsgeschichte. In Grottenhof wurde sie das 39. mal gezeigt und bislang von 14.200 Menschen besucht.

Weitere Fotos finden sie in der Galerie.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Mai 2010 um 13:16 Uhr
 


Seite 4 von 5