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SOLIDARITÄT MIT LATEINAMERIKA STEIERMARK

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Aktuelles

Metallgehalt in Flüssen wird bestätigt

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Die Pastoralkommission für Frieden und Ökologie (Comisión Pastoral Paz y Ecología – COPAE) der Diözese San Marcos informiert über hohe Konzentration an Metallen in den Flüssen Tzalá und Quivichil, welche direkt an der Mine Marlin in San Miguel Ixtahuacán vorbeifliessen.

Ein Artikel aus der Tageszeitung "Prensa Libre" vom 10.12.2011 zu den Folgen des Rohstoffabbaus in der Diözese San Marcos, übersetzt von Sonja Perkic-Krempl. 

Josué Navarro, Mitglied der COPAE, weist darauf hin, dass laut des vierten Berichtes zur Überwachung der Qualität des Wasser, die Flüsse einen hohen Gehalt an Schwermetallen aufweisen, vor allem Zyanid, Arsen, Kupfer, Aluminium, Mangan und Nitrate.
Er erinnert daran, dass es bereits eine Empfehlung an den Staat gibt, die Tätigkeiten der Mine Marlin zu suspendieren, aber dieser befolgte die Anweisung der Interamerikanischen Menschenrechtskommission nicht.
Navarro zeigte auf, dass die Situation besorgniserregend ist, da das Arsen und Zyanid aus der Lagune der Mine stammt, während die Bewohner meherer Gemeinden das konaminierte Wasser trinken, was Auswirkungen auf ihre Gesundheit mitbringt. Er erwähnte auch, dass das Personal von COPAE die Laboranalysen von Wasser aus den umliegenden Flüssen realisiert hat.
Der Nachbar Javier de León versichert, dass die berichte von COPAE wahr sind, und dass die Regierung etwas machen müsste, um eine Tragödie zu vermeiden. „Die Minen hat Arbeiter aus San Miguel Ixtahuacán selbst, jedoch behandeln sie uns wie Feinde, da wir den Berichten der COPAE Glauben schenken.

Amílcar Ruiz Téllez, Delegierter des Umweltminsiteriums der Region, meinte, man kann die Ergebnisse der Berichte nicht desqualifizieren, da die Parameter für mögliche zukünftige Konsequenzen nützliche sein können. Er fügte noch hinzu, dass sie auch einen bericht der Vereinigung zur Überwachun der Umwelt in der Gemeinde (Asociación de Monitoreo Ambiental Comuniatrio), welcher aufweist, dass der Metallgehalt im Wasser nich die erlaubten Limits übersteigt, weshalb man die Auswirkungen abwarten müsste, seien diese positiv oder negativ .
Die
Prensa Libre versuchte per Telefon die Version des Unternehmens der Mine Marlin zu erfahren, aber die Sprechererin Maritza Ruiz weigerte sich, das Gespräch entgegenzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 15:57 Uhr
 

Bischof Ramazzini in Graz

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Blutiges Gold

Bischof Ramazzini über die Auswirkungen des Goldbooms in seiner Heimat Guatemala.

Wann: 29. November 2011, 19:30 Uhr
Wo: Welthaus Graz, Grabenstraße 39


Die Finanzkrise sorgt für einen wahren Goldrausch. Weltweit arbeiten die Minen auf Hochtouren; internationale Goldkonzerne schreiben satte Gewinne. Doch der Preis für Gold ist hoch: Tausende Menschen verlieren ihr Land, Gewässer und Wälder werden verseucht, giftiger Abfall lagert in freier Natur. Ein Ehering produziert 20 Tonnen Giftmüll. Der größte Teil der Gewinne fließt ins Ausland. Auch in Guatemala breiten sich Goldminen immer weiter aus und bedrohen die Existenz der indigenen Gemeinden. Bischof Alvaro Ramazzini setzt sich in seiner Heimat seit langem für die Rechte der Landbevölkerung ein. Als Kämpfer gegen die zerstörerischen Bergbauprojekte hat er sich international einen Namen gemacht. Aber auch viele Feinde: Mehrmals erhielt er Morddrohungen.

In Graz berichtet der Träger des Konrad-Lorenz-Preises über die Gefährdung von Mensch und Natur durch den Goldabbau. Und er gibt Einblicke in Politik, Wirtschaft und den Stand der Menschenrechte in Guatemala.

Eine Veranstaltung von Solidarität mit Lateinamerika Steiermark und Welthaus Diözese Graz-Seckau (http://graz.welthaus.at).

Die Einladung können Sie auch hier zum Ausdrucken herunterladen.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. November 2011 um 22:18 Uhr
 

Überschwemmungen in Guatemala

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Starke Regenfälle verursachen noch mehr Armut

Im Schatten der Finanzkrise und der politischen Umwälzungen im arabischen Raum spielt sich in Guatemala von uns nahezu unbemerkt eine Tragödie ab:
Durch einen Tropensturm und lange andauernde heftige Regenfälle kämpfen die Guatemalteken schon seit Monaten mit Überschwemmungen und Murenabgängen. Zudem gab es im September ein relativ starkes Erdbeben (6.2 Richterskala), das vor allem den Südosten Guatemalas betraf. Aufgrund eines Vulkans bebt es seit Juni konstant in dieser Region, seit Wochen leben hunderte von Menschen unter Plastikplanen und improvisierten Zelten auf überschwemmten Fußballfeldern, da die Beben kein Ende nehmen und die Familien nicht in ihre Häuser zurück können. Wie so oft, trifft es auch hier die ärmsten am schlimmsten: zahlreiche Bauernfamilien haben ihre gesamte Ernte verloren, manche auch ihr Vieh oder sogar ihre Häuser.
Einen detaillierten Lagebericht der CODECA, übersetzt von Sonja Perkic-Krempl, gibt es hier.

Über die CODECA, unsere langjährige und zuverlässige Partnerorganisation in Guatemala, möchten wir die betroffenen Menschen rasch und unbürokratisch unterstützen.  Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

Solidarität mit Lateinamerika
Raiffeisenbank Graz-St. Peter
Bankleitzahl: 38367
Konto-Nummer: 32.227
Kennwort: Überschwemmung Guatemala

Natürlich ist Ihre Spende steuerlich absetzbar! Näheres dazu entnehmen Sie bitte der entsprechenden Seite unserer Homepage.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 23. Oktober 2011 um 10:32 Uhr
 

Besuch aus der Casa Hogar

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Begegnung mit hoffnungsstarken Guatemalteken

Der Leiter der Casa Hogar, Jorge Efraín Peréz Luna besuchte mit seiner Frau und Werner Römich Bildungseinrichtungen in Österreich. In der Casa Hogar haben zurzeit 28 begabte Indiokinder aus ländlichen Regionen Zugang zu höherer Schulbildung.
Auf Einladung von Hermann Schaller hat Don Efrain dem Vorstand der SOL eindrucksvoll von seiner Arbeit erzählt. Zwei Ziele stehen im Mittelpunkt seiner Bemühungen: dass die Schülerinnen und Schüler leistungsbereit sind und gute Zeugnisse erreichen und – dass sie glücklich sind.
Gute Leistungen in der Schule und auch im Sport stärken das Selbstbewusstsein, machen frei im Denken und Handeln, lassen Verantwortung übernehmen. Die andere Seite, das Glück der Kinder, wird in unseren Schulen kaum angesprochen. Aber in der Situation von Guatemala gibt das Hoffnung und Zukunft. Möge das Lachen in der Casa Hogar nie verklingen!

Wenn Sie den Kindern in der Casa Hogar eine Bildungschance geben wollen: ASOL, Raiba Graz St. Peter, BLZ: 38367, KtoNr. 509 513
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. Juli 2011 um 20:01 Uhr
 

Hauptversammlung 2011

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Die diesjährige Hauptversammlung fand am 21. März 2011 um 19:00h  im Schloss St. Martin statt. Die Finanz- und Rechenschaftsberichte wurden angenommen und der Vorstand von der Vollversammlung einstimmig entlastet. Der Vorstand dankt den Rechnungsprüfern Mag. Franz Koller und Dr. Axel Reckenzaun und der Finanzreferentin Eva Uhl für ihre gewissenhafte Arbeit!

Den aktuellen Einnahmen-Ausgaben-Bericht, das Protokoll der Hauptversammlung 2011 sowie eine Liste der einstimmig wiedergewählten Vorstandsmitglieder können Sie hier herunterladen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. April 2011 um 16:58 Uhr
 


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